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Neue Herausforderung: Zurück in die Medien

Prof.Dr. Riccardo Wagner wird neuer Geschäftsführer des Johann Wilhelm Naumann Verlages und Mit-Herausgeber der katholischen Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur „Die Tagespost“

In den letzten Monaten war es hier etwas ruhiger – nun aber endlich freue ich mich bekannt geben zu können, dass ich die Geschäftsführung des Johann Wilhelm Naumann Verlages in Würzburg übernehme, der mit Die Tagespost die einzige unabhängige und überregionale katholische Zeitung Deutschlands herausgibt. Zudem werde ich auch im Vorstand der gemeinnützigen Johann Wilhelm Naumann Stiftung aktiv, die Alleingesellschafter des Verlages ist.

Nur gute zwei Jahre nach meiner Taufe steige ich nun also noch etwas tiefer in das katholische Becken und möchte mithelfen hervorragenden christlichen Journalismus zu fördern und sichtbar zu machen. Inhaltlich knüpfe ich damit an viele Themen an, die ich die letzten 25 Jahre bearbeitet habe, als meine Karriere nach einer Banklehre mit einem Volontariat als Finanz- und Wirtschaftsjournalist begann und mich dann nach einigen Jahren im Bereich Medienproduktion- und Print-, Online-, und TV-Journalismus zur Unternehmenskommunikation, PR und Marketing gebracht hat und schlussendlich zur Strategie- und Changeberatung für Unternehmen und meiner jetzigen Rolle als Leiter der MediaSchool, die ich nun abgebe, und Professor für Nachhaltiges Management und Kommunikation.

Meine Professur werde ich im verringerten Umfang weiter wahrnehmen und freue mich darauf, nun auch wieder mehr Medienmanagement, Journalismus und Medienpsychologie unterrichten zu dürfen.

Es freut mich außerordentlich, dass mit Dr. Benjamin Leven gleichzeitig auch ein großartiger Neuzugang als Chefredakteur zu verkünden ist. Franziska Harter, die bisher Die Tagespost ganz wunderbar geführt und weiterentwickelt hat, wird auf eigenen Wunsch nach Ihrer Heirat und einem Umzug nach Brüssel, die Redaktion nicht mehr führen, aber nach einer kurzen Auszeit im Herbst in Teilzeit weiter in leitender Funktion in der Redaktion tätig werden. Danke Franziska für dein Engagement in den letzten Monaten.

Ich freue mich vor allem auf das tolle und superengagierte Team der Tagespost und die Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Medien und Organisationen.

Ich danke außerdem ganz besonders unseren treuen Lesern und Unterstützern.

Ich bitte alle Brüder und Schwestern im Herrn für unser Anliegen, die Tagepost erfolgreich in die Zukunft zu führen zu beten und danke Ihnen von Herzen dafür.

Wer die Tagespost unterstützen möchte, findet hier die Möglichkeit zum Abo:https://www.die-tagespost.de/angebote/
und hier zur weiteren finanziellen Unterstützung: https://www.dietagespoststiftung.org/

Hier kommen Sie zur aktuellen Meldung: https://www.die-tagespost.de/kultur/medien/neue-fuehrung-fuer-die-tagespost-art-276486

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Konferenz: Auswirkungen von KI im Digitalen Journalismus auf Glaubwürdigkeit und Ethik

Ich freue mich einer spannenden Einladung folgen zu können, die mich nicht nur zu einem spannenden Thema bringt, sondern auch zurück zu meinen beruflichen Anfängen, bzw. meinem damals schon aktiven Verbandsengagement – zum Deutschen Journalistenverband. Vor vielen Jahren habe ich beim DJV Hamburg den Arbeitskreis Junge JournalistenInnen ins Leben gerufen und gemeinsam mit meinem Kollegen Frank Riedel geleitet.

Doch darum soll es eigentlich nicht gehen, auch wenn die Erinnerungen erheblich getriggert wurden. Vielmehr geht es um die Zukunft und nichts geringeres als die Überlebensfähigkeit und Zukunft des Journalismus schlechthin. Wir werden auf der Konfernez – hier geht zur Anmeldung und mehr Infos Link über die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Glaubwürdigkeit journalistischer Angebote diskutieren. Es stellen sich hier nicht nur viele ethische Fragen, ob und wie KI eingesetzt werden sollte, nicht zuletzt weil sich die Frage stellt, ob Medienunternehmen und Journalisten hier nicht nur Passagiere auf der Reise sind. Es geht auch um existenzielle Frage, die wir bereits auch vor dem generellen Hintergrund des Internets und der Digitalisierung seit vielen Jahren diskutieren, nämlich nach der Rolle und dem Selbstverständnis des Journalismus in unserer Gesellschaft. In Zeiten von ChatGPT, MidJourney und Co. werden diese Fragen um ein Vielfaches komplexer und wichtiger.

Ich freue mich sehr – Wir sehen uns am 16.09. in Wuppertal.

Kurzvorstellung der Konferenz von der Webseite:

Mensch & Maschine – Die Beschleunigung des Journalismus?

Medienschaffende aus ganz Deutschland treffen sich am 16. September 2023 im codeks in Wuppertal zum Journalismuskongress „Besser Online“.

In der Stadt, die bekannt ist für ihre Schwebebahn und seltene Mammutbäume, lautet das Motto „Mensch & Maschine – Welche Intelligenz Journalismus braucht“.

Die große Beschleunigung macht auch vor dem Journalismus nicht halt. „Wir leben in einer Welt voller Exponentialfunktionen“, sagt der Kognitionspsychologe und diesjährige Keynote-Speaker Christian Stöcker. Was hat es für Folgen, wenn die Transformation so laut an die Redaktionstür klopft, dass das Ignorieren nun wirklich nicht mehr funktioniert?
Pessimismus und Verteufelung führen in eine gefährliche Sackgasse. „Wir brauchen eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema Künstliche Intelligenz, die sowohl die Chancen, als auch die Herausforderungen bedenkt. Und dazu gehört auch eine andere Denkweise, ein Mindshift in Richtung gemeinsamer Zukunftskreation“, sagt Ute Korinth, Vorsitzende des Fachausschusses Online im Deutschen Journalistenverband, der die Veranstaltung organisiert.

Und genau darüber und viele weitere, den Journalismus bewegende Themen, werden Teilnehmende und Speaker*innen verschiedenster Fachrichtungen diskutieren. In zahlreichen Vorträgen und Panels teilen Expert*innen ihre Erfahrungen zu Glaubwürdigkeit, investigativem Journalismus, Mental Health, der Zukunft der sozialen Netzwerke, den Umgang mit Verschwörungstheorien und natürlich der künstlichen Intelligenz. Es wird Workshops geben zum Thema „Prebunking“, „Prompting für Einsteiger*innen“ und mehr.

Der im letzten Jahr erstmals erfolgreich durchgeführte Start-up-Pitch wird auch in Wuppertal stattfinden. „Besser Online“ bietet den Menschen hinter drei zukunftweisenden Ideen eine Bühne. Nalan Sipar, die Gewinnerin des Vorjahres ist als Moderatorin dabei.

Zum Abschluss wird die Transformationsbegleiterin und Mitgründerin des Start-ups „Reinventing Society“ Stella Schaller einen Blick in die Zukunft wagen. Eine Zukunft, in der Visionen und der Mut, Experimente zu wagen, eine entscheidende Rolle im Journalismus spielen werden.